Handel

Seit die Menschen in der Steinzeit in Grüppchen und Clans aufeinandertrafen, gibt es den Krieg und den Handel. Oftmals beides zur selben Zeit und in unseliger Verquickung miteinander.

Schon vor drei- bis viertausend Jahren gab es Handelsrouten, die uns noch heute bekannt sind, beispielsweise vom Mittelmeer zu "Bernsteinküste" am Kurischen Haff an der Ostsee oder, etwas später, die berühmte "Seidenstraße", die durch ganz Zentralasien führte. Extrem weite Strecken wurden schon damals mit Pferden oder Kamelen auf diesen Handelswegen zurückgelegt.

Friedliche Handelsvölker wurden dabei leider allzu oft von kriegerischen Eroberen überfallen und annektiert. So erging es den Kretern, zu deren Händlerkaste auch erfolgreiche Frauen gehörten, den Phöniziern mit ihren bunt-gestreiften, noch heute auf Malta in Gebrauch stehenden, Booten und vielen anderen Völkern, die sich auf den Handel spezialisiert und kein Interesse an der Eroberung von Gebieten hatten. Erkennen läßt sich an dieser Aufzählung auch, das Handelsvölker oft "Seevölker" rund ums Mittelmeer waren, die Handel und Schifffahrt zu ihren Gunsten miteinander verbunden hatten.

Allerdings läßt sich daraus nicht die umgekehrte Schlußfolgerung ziehen, dass alle seefahrenden Völker auch Händler gewesen seien, denkt man beispielsweise an die Wikinger, die Ihren "Lebensunterhalt" durch Raub- und Plünderungszüge erwarben, so sieht man, dass die Schifffahrtstechnik sowohl für den freidlichen Handel, als auch für den Krieg ein geeignetes Mittel darstellt. Urlaub
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